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Themenbereich: Stillen allgemein

Halllo Unsere kleine Annika nimmt nicht richtig zu. Wir sch...

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Anonym
Halllo
Unsere kleine Annika nimmt nicht richtig zu. Wir schaffen nur ca. 120 gr. in der Woche und obwohl Annika richtig fit zu sein scheint, ist sie doch sehr zierlich. Sie ist nun acht Wochen alt, wiegt inzwischen 4400 gr. (Geburtsgewicht 3640 gr.) und ist 57 cm groß. Nachdem ich schon auf Anraten meiner Hebamme (die immer noch regelmäßig kommt)mit der elektrischen Milchpumpe immer nach dem Stillen gepumpt habe um die MIlchbildung anzuregen (anschließend noch mit Fläschchen verfüttert), ich schon vor jedem Stillen Oxozytin (oder so ähnlich)gesprüht habe, Milchbildungsöl und -tee verwendet habe und wechselnde
Stillabstände ausprobiert habe, sind wir nun ziemlich am Ende. In letzter Zeit ging es schon etwas besser, aber ich habe ja auf den ganzen Firlefanz für Monate hinweg wirklich nicht die Nerven.....
Meinen Sie, die Mühe lohnt sich noch irgendwie, oder ist es nun wirklich
an der Zeit für die Zufütterung der Pre-Nahrung????
Ich fände das allerdings sehr schade, da ich absolut für Stillen bin, u.a. auch
da mein Mann schwer an Heuschnupfen leidet.
Vielen Dank für Ihre Antwort und bis bald

Frage vom 14.09.2000

Schattenbild Community-Mitglied ohne Profilfoto Hebamme
Das ist eine schwierige Antwort für mich und für eine ganz konkrete ja/nein Antwort auf Ihre Frage bin ich leider auf diesem Weg nicht in der Lage zu geben! Nach der Tabelle, die Sie übrigens auch in Ihrem Kinderheft nachsehen können, liegt das Gewicht in Relation zur Körpergröße Ihrer Tochter zwar im unteren Bereich, also bei leicht, jedoch liegt sie damit noch im Toleranzbereich. Sind Sie selber oder auch Ihr Mann eher von zierlicher oder leichter Statur, so ist es durchaus vertretbar und normal, daß Ihre Tochter eben auch eher zierlich ist. Solange Ihre Tochter im Verlauf kontinuierlich zunimmt an Gewicht, ohne dabei zu stagnieren oder sogar abzunehmen, solange Sie Ihre Tochter voll stillen, Ihre Tochter regelmäßig und ausreichend trinkt, solange Ihre Tochter eine ausreichende Ausscheidung hat, also die Windeln immer naß sind, solange Ihre Tochter fit ist, einen lebhaften und aufmerksamen Eindruck macht und sich wohl fühlt, solange ist es nicht unbedingt an der Zeit zufüttern zu müssen! Die Hebamme hat jedoch entschieden, daß anscheinend die Milchproduktion bzw. -menge nicht ausreichend ist, und Sie haben die nötigen Hilfen zur Milchanregung bereits ausprobiert, jedoch, wie ich entnehme ist keine <Besserung> oder Steigerung eingetreten. Wie ich außerdem herauslese und auch nachvollziehen kann geht Ihnen diese Prozedur ziemlich auf die Nerven. Das fördert auf keinen Fall die Milchproduktion sondern ist eher sogar für diese hinderlich, also ein Rückgang der Milchmenge durch Streßfaktoren! Da Sie auch den Wunsch haben weiter zu stillen, wäre es einfach ein Versuch wert, dieses eben einfach mal zu tun! Mit der Voraussetzung einer guten Zusammenarbeit Ihrer Hebamme, mit der Voraussetzung, daß Ihr Kind gut am Busen trinkt, Sie Ihr Kind nach Bedarf stillen und zwar anfangs in einem Zweistundenabstand beider Brüste pro Mahlzeit, Sie selber ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen in Form von Mineralwasser und Kräutertees als auch von Milchbildungstee( nicht mehr als ein Liter pro Tag davon), Sie Ihre Brust mit Milchbildungsöl massieren, stern und kreisförmig vor jedem Anlegen und zusätzlich auf Wärme achten, damit die Milch besser fließen kann- der Verzicht auf einen Still BH kann hier ebenfalls hilfreich sein, um die Milchmenge zu unterstützen...also, wenn Sie einfach nur dies tun, sich Ruhe und Entspannung beim Stillen gönnen und nur einmal die Woche Ihre Tochter wiegen, dann könnte es zum Erfolg führen. Auch gibt es homöopathische Arzneimittel zur Unterstützung, hier brauchen Sie eine erfahrene Hebamme in Homöopathie. Ich persönlich würde es probieren!
Mit freundlichen Grüßen

Antwort vom 18.09.2000


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