ich bin in der 28. SSW und habe bei meiner FÄ einen Glukosebelastungstest gemacht. Nur zur Vorsorge. Bei mir und dem Kind gibt es keinerlei Auffälligkeiten und es ist nach den Ultraschallwerten von der Größe her eher im unteren Normbereich. Also nicht zu schwer. Bei dem Test war der Nüchternewert bei 73. Der Einstundenwert lag bei 135. Daraufhin hat sie mich zum Diabetologen geschickt, um einen Zweistundentest zu machen. Dabei ergaben sich folgende Werte: 73(4,2)/167(9,3)/137(7,6). Da der mittlere Wert grenzwertig ist, bekam ich eine Ernährungsberatung und soll nun 4 mal am Tag (nüchtern un jeweils 1 h nach dem Essen) den Blutzucker messen. Tue dies nun seit vier Tagen. Die Werte waren folgendermaßen: Tag 1: 4,8/5,0/5,8/5,2 , Tag 2: 4,8/5,0/5,4/4,8 , Tag 3: 4,8/5,1/5,4/5,8 , heute: 5,1/5,5/5,4/???. Die Werte nach dem Essen sind ja eigentlich alle recht gut. Aber der Nüchternwert soll ja laut Optimalbereich <5 sein. Nun schwankt er ja bei mir so um diesen Wert herum.
Jetzt meine Fragen. Handelt es sich hier schon um eine Gestationsdiabetes? Ich mache mich nun mehr oder weniger verrückt, weil ich Angst habe, wegen der Nüchternwerte Insulin spritzen zu müssen. Ist dem so, oder sind diese Nüchternwerte tolerierbar? Hab leider erst nach Ostern wieder einen Termin bei der Ärztin.
Wie streng wird denn das Einhalten der Werte beurteilt? Werd ich nun gleich Insulin bekommen, oder müssen die Werte dann doch höher sein?
Hallo, wie Sie selbst schon festgestellt haben, sind die Nüchternwerte AN DER GRENZE. Von einem Gestationsdiabetes spricht man, wenn zwei aufeinander folgende Werte erhöht sind. Ist nur ein Wert erhöht, handelt es sich um eine eingeschränkte Glukosetoleranz. So wenig wie die bei Ihnen erhöht ist, ließe sich schlecht eine Insulintherapie steuern, ohne dass Sie unterzuckert wären. Ich gehe also davon aus, dass Sie weiterhin kontrollieren müssen und ansonsten mit entsprechender Ernährung ausreichend versorgt sind. Alles Gute, Monika
Antwort vom 30.03.2007
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ich bin in der 28. SSW und habe bei meiner FÄ einen Glukosebelastungstest gemacht. Nur zur Vorsorge. Bei mir und dem Kind gibt es keinerlei Auffälligkeiten und es ist nach den Ultraschallwerten von der Größe her eher im unteren Normbereich. Also nicht zu schwer. Bei dem Test war der Nüchternewert bei 73. Der Einstundenwert lag bei 135. Daraufhin hat sie mich zum Diabetologen geschickt, um einen Zweistundentest zu machen. Dabei ergaben sich folgende Werte: 73(4,2)/167(9,3)/137(7,6). Da der mittlere Wert grenzwertig ist, bekam ich eine Ernährungsberatung und soll nun 4 mal am Tag (nüchtern un jeweils 1 h nach dem Essen) den Blutzucker messen. Tue dies nun seit vier Tagen. Die Werte waren folgendermaßen: Tag 1: 4,8/5,0/5,8/5,2 , Tag 2: 4,8/5,0/5,4/4,8 , Tag 3: 4,8/5,1/5,4/5,8 , heute: 5,1/5,5/5,4/???. Die Werte nach dem Essen sind ja eigentlich alle recht gut. Aber der Nüchternwert soll ja laut Optimalbereich <5 sein. Nun schwankt er ja bei mir so um diesen Wert herum.
Jetzt meine Fragen. Handelt es sich hier schon um eine Gestationsdiabetes? Ich mache mich nun mehr oder weniger verrückt, weil ich Angst habe, wegen der Nüchternwerte Insulin spritzen zu müssen. Ist dem so, oder sind diese Nüchternwerte tolerierbar? Hab leider erst nach Ostern wieder einen Termin bei der Ärztin.
Wie streng wird denn das Einhalten der Werte beurteilt? Werd ich nun gleich Insulin bekommen, oder müssen die Werte dann doch höher sein?
Frage vom 30.03.2007
Antwort vom 30.03.2007